Neues aus Uhlenbusch, äh, meinem Kosmos

Nach manchen Dingen steht mir momentan einfach nicht der Sinn. Ich müsste Bilder fertig machen fürs Bildwerk, aber ich habe keine Lust aufs bearbeiten, sprich verkleinern fürs Web. Dabei könnte ich euch schöne Bilder aus Münster zeigen, denn mit Italien bin ich durch.

Ich arbeite auch schon an einem Fotobuch von Münster, habe aber auch keine Lust das jetzt fertig zu machen. An ein Fotobuch von den Italienbildern habe ich mich noch gar nicht gewagt, weil das so unendlich viele Bilder sind.

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So langsam muss man sich auch mal über Weihnachtsgeschenke Gedanken machen. Auweia, das werden bestimmt wieder Last Minute Aktionen. Ein paar Ideen habe ich schon, aber habe ich auch die Zeit? Ich verschenke nämlich gerne selbst gemachtes. Nee, keine Stricksocken! Außerdem will ich auch Plätzchen backen.

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Immerhin habe ich mich jetzt tatsächlich für einen Sprachkurs auf Teneriffa angemeldet. Ich bin schon ganz aufgeregt, obwohl es erst im Januar so weit ist. Ich bin in meinem ganzen Leben erst einmal alleine ins Ausland verreist. Das ist 20 Jahre her und damals habe ich eine Brieffreundin in Frankreich besucht.

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Besonders freue ich mich zur Zeit auf den Kunstsupermarkt, der am 20. November wieder seine Tore öffnet. Wäre schön, wenn ich mir da eine Kleinigkeit kaufen könnte. Das nächste Highlight ist allerdings erstmal das Konzert von Kettcar in der Wiesbadener Ringkirche.

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Mmmh, es duftet gerade ganz lecker. Der Marathonmann kocht mir was Feines. Der arme hat mit seinen Marathons z. Z. kein Glück. Den Frankfurter musste er wegen einer Erkältung sausen lassen.

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Diese Woche habe ich mich mal wieder gewaltig geärgert. Am meisten über mich selber, weil ich immer viel zu nett, gutmütig, kompromissbereit bin und mir den Allerwertesten aufreiße, obwohl ich es doch nicht gedankt kriege. Im Gegenteil! Dann denke ich immer, vielleicht sollte ich mich mal wie ein Arschloch benehmen, aber dazu bin ich viel zu harmoniebedürftig und außerdem hasse ich Arschlöcher. Sorry, in dieser Öffentlichkeit gibt’s keine weiteren Details.

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Simon’s cat is back!

Eine gute Sache

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Aus Gelnhäuser Tageblatt online:

36 „Stolpersteine“ erinnern an Schicksale der Gelnhäuser Juden

01.10.2009 – GELNHAUSEN

Gestern Abend: Interessengemeinschaft stellt erste Verlegung am 20. Oktober, 14 Uhr, vor

Sabine Köhler-Lindig. 36 „Stolpersteine“ erinnern ab Dienstag, 20. Oktober, 14 Uhr, in der Altstadt an die während des Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Gelnhäuser Juden. Der Künstler Gunter Demnig, der durch das Projekt „Stolpersteine“ bekannt geworden ist, kommt an diesem Tag in die Barbarossastadt, um die ersten Mahnmale zu verlegen.
Als vorläufigen Höhepunkt bezeichnete Bürgermeister Thorsten Stolz gestern Abend den Stand der Arbeit der Interessengemeinschaft (IG) „Stolpersteine“ Gelnhausen. Zusammen mit Peter Musall, Christine Raedler, Christel Schmitz-Bonfigt, Rosemarie Bartel und Prof. Dr. David Lupton verdeutlichte der Rathauschef im Rahmen eines Pressegesprächs die Bedeutung, die das Projekt für die Stadt habe, und ging auf die einzelnen Etappen bis zur Verlegung ein.

„Die ,Stolpersteine` sind ein Mittel der Mahnung und der Erinnerung“, so der Rathauschef, der den Mitgliedern der IG für ihr Engagement dankte. Alle Parteien, Fraktionen und auch die Kirchen stünden hinter der Aktion.

Verlegt werden die Steine mit Messingplatten, auf denen die Namen und Lebensdaten von NS-Opfern eingraviert sind, zunächst im „Mittelpunkt des jüdischen Lebens“ in Gelnhausen, verdeutlichte Historikerin Christine Raedler. In der Brentanostraße erinnern ab dem 20. Oktober 13 „Stolpersteine“ an Gelnhäuser Juden, in der Holzgasse wird ein Stein ins Pflaster gesetzt, in der Töpfergasse vier, in der Langgasse sieben und elf Steine werden in der Burgstraße verlegt. „Sie alle waren Bürger dieser Stadt. Mein Wunsch ist es, dass durch diese Aktion die Gelnhäuser Bürger dazu bereit werden, über die Vergangenheit zu sprechen“, sagte Lupton, der als Ortsvorsteher Mitte zusammen mit Rosemarie Bartel vor 15 Monaten das Projekt ins Rollen brachte. Eine Zeit intensiver Recherche folgte, bei der Historikerin Christine Raedler, die sich als gebürtige Gelnhäuserin seit längerer Zeit mit der Geschichte der Juden in ihrer Heimatstadt beschäftigt, einen großen Beitrag leistete. „Viele der Gelnhäuser Juden dachten, dass sie auch in Gelnhausen bestattet werden. Umso schöner ist es, dass ihre Namen jetzt an die Orte ihres Wohnens und Wirkens zurück kehren“, freute sich Raedler.

Auch Christel Schmitz-Bonfigt sei es als Geschichtslehrerin ein Bedürfnis gewesen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Als er einst nach Gelnhausen kam, habe ihn erschüttert, wie die Stadt mit der Geschichte der Juden umgegangen sei. Es freue ihn sehr, dass die „Stolpersteine“ nun von allen gesellschaftlichen Gruppen getragen werden, erläuterte Pfarrer Musall. „Die Aktion ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden“, berichtete Rosemarie Bartel. Sie habe eine hohe Bereitschaft der Bürger und vor allem der Anwohner wahrgenommen, sich an den „Stolpersteinen“ zu beteiligen. Spenden für 50 Steine seien bereits eingegangen, sodass das Projekt im nächsten Jahr fortgeführt werden könnte.

Zunächst werden aber die ersten 36 „Stolpersteine“ am 20. Oktober verlegt. Im Vorfeld wird in den Pali-Lichtspielen am Sonntag, 18. Oktober, um 11.30 Uhr der Film „Stolperstein“ von Dörte Frank gezeigt, eine Dokumentation über Künstler Gunter Demnig. Interessierte sind herzlich willkommen, so die IG.

‘Türlich ‘türlich!

IMG_1957Gestern waren wir in der Jahrhunderthalle beim Konzert vn Jan Delay. Vorher machte ein Dejay feine Tanzmucke und dann kam noch Das Bo. Als alter Hamburger Kumpel von Jan Delay durfte er da einige Stücke rappen und Werbung für seine neue Platte machen. Das fand ich ziemlich schrecklich. Der Typ rappt nur über sich, von wegen ich bin Das Bo, ihr wollt das Bo, Das Bo ist der Größte.
IMG_1965b Gott sei Dank dauerte das nicht so lang und dann rockte Jan Delay die Bühne. Super Band, die Background Mädels erstklassig. IMG_1962b Mann, was würde ich geben so singen zu können. Ja und Jan Delay ist einfach eine coole Socke. Leider konnte ich keine besseren Fotos machen.
Sollte ich nochmal in die Jahrhunderthalle kommen, dann nur mit Karten für die Loge. Unten sieht man einfach zu wenig. Einerseits ist die Bühne nicht sehr hoch. Andererseits stellen sich immer irgendwelche stinkende, behefte Typen vor einen. Ich kann das einfach nicht mehr. Ich mochte es noch nie, wenn es so eng ist, dass mir Leute auf die Füße treten. Und ich mag auch nicht mit fremden, verschwitzten Menschen quasi kuscheln. Außerdem brauche ich Platz zum Tanzen. Ich glaub, ich werde alt.

Die aktuelle Platte von Jan Delay heißt übrigens Wir Kinder vm Bahnhof Soul, den Vorgänger Mercedes Dance kann ich auch wärmstens empfehlen.

Liebestoller Papagei

Nochmal abstimmen

Heute erreichte mich folgende Mail:

Liebe(r) Teilnehmer/in unseres Fotowettbewerbs „Rothenburg ob der Tauber“,

leider mussten wir feststellen, dass entgegen der vereinbarten
Teilnahmebedingungen, die besagen, dass jedes Foto nur einziges mal pro
„Voter“ bepunktet werden darf, einzelne Fotos mehrfach bewertet wurden. Da
dies keinen fairen und korrekten Wettbewerbsablauf mehr ermöglicht, sahen
wir uns leider gezwungen, das bisherige Abstimmungsresultat auf null zu
setzen, um jedem von Ihnen die gleichen Bedingungen und Chancen zu
garantieren. Wir bedauern es sehr, zu solchen Maßnahmen greifen zu müssen
und bitten um Ihr Verständnis.

Aufgrund dessen haben wir den Abstimmungsmodus geändert. Ab sofort können
Sie sich mit einer gültigen eMailadresse, Benutzernamen und einem Passwort
unter http://www.rothenburg-tourist.de/de/foto/voting/register.php anmelden
und Ihre Stimme abgeben.

Wenn ihr also schon abgestimmt hattet, sind eure Stimmen nun gelöscht.

Ihr könnt jetzt voten!

Frisch aus dem schönen Münster zurück habe ich erfahren, dass mein Bild unter die letzten 100 Bilder des Rothenburg Fotowettbewerbs gewählt wurde. Das war freilich nicht so schwer, da es nur 150 Einsendungen gab. Egal, ich freu mich trotzdem!

Ab jetzt kann jeder seine Stimme abgeben.

Unter www.rothenburg-tourist.de geht’s zu meinem Foto und natürlich auch allen anderen. Ich rechne mir nicht wirklichen Chancen aus, aber über die eine oder andere Stimme würde ich mich schon freuen. Schaut doch mal rein!

Bilder sind online

Ich weiß nicht, ob ihr schon reingeschaut habt, jedenfalls sind die ersten Bilder im Bildwerk online gegangen. Für Nachschub ist bis Dienstag gesorgt. Ansonsten wird hier am Wochenende nicht viel passieren, denn morgen geht’s nach Münster und Montag darf ich gleich den Urlaubseffekt mit ‘nem 24h-Dienst bekämpfen.

Ich wünsche euch ein schönes Wocheende und feiert schön die Einheit!

PS: An dieser Stelle mal besondere Grüße an Diana. Bin froh, dass ich mit der Farbe nicht falsch lag!

Cinque Terre

Okay, was kann ich Euch noch erzählen.

Die Cinque Terre umfasst fünf Dörfer, Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Sie reihen sich auf entlang der ligurischen Küste. Die ganze Gegend ist Nationalpark und gehört zusammen mit dem Ort Porto Venere seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das hat den Vorteil, dass es dort werder Campingplätze noch große Hotelanlagen gibt, weil dort nicht gebaut werden darf. Nur das bereits vorhandene darf erhalten werden. So gibt es in der Gegend nur Tagestouristen und Wanderer, die meist mit dem Zug anreisen, da die Dörfer mit dem Auto schlecht zu erreichen sind. Parkplätze dürfen ja auch nicht gebaut werden. Gott sei Dank! In den engen Gassen treten sich die Touristen ja so schon auf die Füße.

Zug fahren ist sehr günstig. Die Zuglinie verläuft entlang der Küste  meist im Tunnel, nur in den winzigen Bahnhöfen der Dörfer kommen sie ans Licht. Was ziemlich ungewohnt für uns ist, ist dass man manchmal im Tunnel ein- und aussteigen muss, weil der Zug länger ist als der Bahnhof. In den Zügen sind leider häufig Taschendiebe unterwegs, die das Gedränge für ihre Beutezüge nutzen.

An Sonn- und Feiertagen sowie in der Hochsaison sollte man die Cinque Terre meiden. Die Via dell’Amore ist der berühmteste Wanderweg dort und verbindet die Dörfer Manarola und Riomaggiore. Er ist gebührenpflichtig, was aber nicht verhindert, dass er zu extremen Zeiten wegen des Touristenansturms gesperrt werden muss.

Die Legende sagt, dass die Liebe ewig halten wird, wenn ein Pärchen auf der Via dell’Amore ein Vorhängeschloss hinterlässt und den Schlüssel ins Meer wirft. Ich frage mich allerdings, was sich manche dabei gedacht haben, ein Zahlenschloss zu benutzen?!

auf der Via dell'amore

auf der Via dell'amore

Bella Italia!

Habt Ihr mich vermisst? Wahrscheinlich nicht wirklich. Egal.

Ich habe eine Weile nichts gebloggt, weil ich erstens keine Lust hatte und zweitens letzte Woche in Italien weilte. Genauer gesagt in Bonassola, Ligurien. Genua sagt Euch vielleicht eher was. Wenn ihr von Genua aus mit dem Finger auf der Karte die Küste entlang fahrt, kommt ihr an Bonassola vorbei. Noch ein Stückchen weiter folgt die Cinque Terre.

Das sind fünf Dörfer, die als Unesco Weltkulturerbe anerkannt sind. Die haben wir wandertechnisch alle abgeklappert. Eine wunderschöne Gegend, aber falls ihr da mal hinfahrt, was ich sehr empfehlen kann, dann um Gottes Willen in der Nebensaison. In der Hochsaison bzw an Sonn- und Feiertagen sind da so viele Touristen unterwegs, dass sie die Strecken Zeitweise sperren müssen.

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Das Foto zeigt einen Teil von Bonassola. Man kann es nicht gut erkennen, aber die grünen Flecken etwa in der Mitte heißen Hotel Villa Belleverde. Super schnuckelig eingerichtet, mit großem Frühstücksbuffet und gutem Abendessen.

Apropos Essen. Mir war gar nicht so klar, dass wir eigentlich einen Vollpensionsurlaub gebucht hatten. Von unseren bisherigen Wanderreisen kannte ich es so, dass es morgens ein meist landestypisch karges Frühstück gab. Hier ging die Völlerei schon am Morgen los. Es gab warme Croissants gefüllt und ungefüllt, Brot, Brötchen, Joghurt, Müsli, Obst, Rührei, Marmelade, Salami, Schinken, Käse, Tomaten… Wahnsinn!

Am Mittag rechneten wir eigentlich mehr mit einem Picknick. So von wegen Brot, Wurst, Käse und so. Stattdessen gab’s aber ein 3 Gänge Menu! Jeden Tag! Und Wein dazu! Ja und abends im Hotel gab’s dann nochmal 4 Gänge! Selbst die ausgiebigen und durchaus anspruchsvollen Wanderungen konnten nicht verhindern, dass wir auf der Tour de Pasta an Gewicht zugelgt haben. Aber lecker war’s schon. ;-)

Ein paar unserer Mitreisenden mäkelten etwas an dem Essen im Hotel herum. Okay, manches hätte man vielleicht ein bisschen besser würzen können, aber schlecht war es wirklich nicht! Für drei Sterne habe ich echt schon schlechter gegessen.

Zum Abschluss gibt’s jetzt noch den Blick aus unserem Hotelfenster. Mehr Fotos gibt’s demnächst im Bildwerk. 480 Bilder sichten braucht etwas Zeit. Und hier werde ich auch noch das eine oder andere erzählen. Falls Euch das Hotel interessiert, hier gibt’s mehr: http://www.bonassolahotelvillabelvedere.com/

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