Kategorie: Sport


Isch hab Rücken!

Seit Tagen schmerzt mein Rücken, letzte Nacht war es besonders schlimm. Erst konnte ich nicht einschlafen, weil ich nicht wusste wie ich mich hinlegen soll. Dann immer wieder aufgewacht und um halb sechs schließlich aufgegeben und aufgestanden, weil ich’s nicht mehr ausgehalten habe.

Das ist die Quittung, wenn man sein Sportprogramm vernachlässigt. Deshalb bin ich heute gleich mal nach der Arbeit zum Krafttraining gegangen. Anderthalb Stunden mit reduzierten Gewichten, das hat echt gut getan. Der Schmerz ist nicht komplett weg, aber ich fühle mich schon viel besser.

Samstag habe ich Stunden im eiskalten Foyer beim 2. Wirbelsäulentag verbracht. Das hat auch nicht gerade zu meinem Wohlbefinden beigetragen. Ich stand dort mit OP-Tisch, Mikroskop und Instrumenten und konnte den Patienten unseren Job mal näher bringen, was auch echt nett war.

Was gibt’s sonst neues? Hm, so langsam werden die Formalitäten rund um den Wohnungskauf erledigt. Das traditionelle Weihnachtsessen im Casa Martin ist in Planung. Gestern haben wir Coq au Vin zur Probe gekocht. Sehr lecker!

Für Februar habe ich wieder eine Woche Sprachurlaub gebucht. So werde ich die letzten Tage des Jahres wohl größtenteils mit Spanisch und Sport verbringen. Reicht ja auch. Und für Januar gilt das Gleiche.

Ihr seht, wie immer bin ich schwer beschäftigt.

 

Superjule!

Heute habe ich am 28. Spitz- und Älthemer Volks- und Straßenlauf in Altheim bei Dieburg teilgenommen. Während der Marathonmann die 10km-Strecke abarbeitete, entschied ich mich für die 5km.

Ich bin die letzte Zeit sehr wenig gelaufen und quasi untrainiert. Da waren die 5km gerade angemessen. Am Start waren ca. 120 Läufer und Läuferinnen. Mein Glück war, dass der Marathonmann trotz seines sehr anstrengenden 10 km Laufs mit mir auf die Strecke ging.

Ich hatte die Idee, die Distanz in 30 Minuten zu bewältigen, was für mich ein super gutes Ergebnis wäre. M. meinte, das sei im Bereich des möglichen. Nach dem Startschuss ging ich es ein bisschen zu schnell an, aber ich wollte aus dem Pulk raus. Ich merkte ziemlich schnell, dass das Tempo schwer zu halten sein würde. Vermutlich hätte mein innerer Schweinehund gesiegt, wenn ich nicht den Marathonmann neben mir gehabt hätte. Er hat mich im Rhythmus gehalten und ab und zu Mut zugesprochen. Danke dafür!

Der letzte Kilometer tat aber ganz schön weh. Da ging es über Asphalt durch die Sonne. Wahnsinn, wie schnell man plötzlich abbaut. Aber kurz vor dem Ziel konnte ich nochmal ein bisschen Gas geben und tatsächlich nach für mich sagenhaften 28:58 min über die Ziellinie gehen.

Ich kam als 12. Frau ins Ziel, insgesamt als 62. von wie gesagt ca. 120 Startern. Da muss ich mir mal selbst die Schulter klopfen!

Heute war ein guter Tag

Heute war mein erster Urlaubstag! Jippiejajei Schweinebacke!

Ich mußte zwar ziemlich früh aufstehen, weil ich einen Termin zur jährlichen Check up-Untersuchung hatte – ja, ich bin jetzt in dem Alter, wo ich regelmäßig zum TÜV muss – aber der Tag verlief genau nach meiner Vorstellung.

Der Onkel Doktor hat mir mal wieder ein paar Brustwirbel zurecht gerückt. Unter anderem fragte er nach meiner Größe und dem Gewicht, denn ich sei ja ganz schön schlank geworden. Der Witz ist, dass ich momentan sogar relativ schwer bin. Aber ich mach ja fleißig Sport. Da sieht man mal, was die Muskelmasse so ausmacht. Also, was lernen wir daraus? Nicht dauernd auf die Waage stellen, sondern lieber mal den Umfang messen.

Dann habe ich mir brav ein paar neue Kompressionsstrümpfe bestellt. Schließlich will ich meinen Job ja noch ne Weile machen.

Anschließend habe ich es endlich geschafft, eine alte Freundin zu besuchen. Schön ordentlich gequatscht und schlechtes Gewissen beseitigt.

In der Sportfundgrube habe ich mir ein paar schöne, leichte Adidas Laufschuhe für 39 Euro geleistet. So spare ich mir jetzt ein paar Schuhe im Urlaubsgepäck, denn die reichen, um mal ne halbe Stunde im Park zu joggen und die eine oder andere Stadt auf Teneriffa zu erkunden.

Zum richtigen Wandern habe ich natürlich extra Schuhwerk.

Letztendlich habe ich dann noch über eine Stunde Sport gemacht. Jetzt sitze ich hier frisch geduscht und glücklich und erzähl euch lauter Sachen, die für euch total uninteressant sind.

Schon komisch, womit man sich selbst so beglücken kann. :)

Knetmännchen

Seit ein paar Wochen gönne ich mir einmal die Woche eine Massage. Eigentlich ist es keine Massage, sondern das ganze nennt sich “triggern”. Ich kann euch das nicht genau erklären, es war jedenfalls am Anfang wesentlich schmerzhafter als eine Massage.  So muß sich eigentlich ein Knetmännchen fühlen. Aber das tolle ist, es wirkt.

Außerdem mache ich ja fleißig Sport. Mein Rücken fühlt sich schon nicht mehr so blockiert an und ich habe das Gefühl, endlich die Schultern wieder nach hinten nehmen zu können, ohne dass sie wie durch ein unsichtbares Gummi wieder nach vorne schnalzen.

Feine Sache das. :)

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