Kategorie: Urlaub


Home sweet Home

So, nun sind wir also wieder da. Nach 11 Tagen Frühling auf  Teneriffa, viel Schlaf, viel Essen, viel frischer Luft, Sonne auf der Haut – wollt Ihr noch mehr? – hat uns der Alltag wieder. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sind wir zurück gekommen. Freitag ging es dann los mit der Badplanung. So langsam nimmt es Züge an. Außerdem wollen Berge von Wäsche bewältigt werden. Und dann ist da noch die Sorge um Familienmitglieder, die entweder gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurden oder gerade dort sind. So schnell geht’s.

Aber der Urlaub war superschön. Obwohl wir jetzt schon zum 5. Mal dort waren, entdecken wir immer noch Neues. Auch kulinarisch war es diesmal sehr fein. Ich glaube, ich habe tausende kleiner frittierter Tintenfische verspeist.

In La Laguna solltet ihr z.B. in die Bodegon Viana gehen. Sehr gut und sehr günstig! Außerdem lohnt sich eine Stadtführung, weil man sonst kaum Einblick in die fantastischen Innenhöfe der Altstadt bekommt. Auch shoppen ist in La Laguna sicher toll, wenn man nicht gerade den Marathonmann im Schlepptau hat.

In Puerto de la Cruz war das Cofradia am alten Hafen eine echte Entdeckung. Frischer Fisch zum guten Preis, in Deutschland so nicht zu bekommen.

Unterhalb von Taganana ein kleines Stück die Küste entlang liegt die Bar Playa am Roque de las Bodegas. Hier gibt es nur Kartoffeln,Fisch, Salat und Pulpo. Hier solltet ihr unbedingt den Pulpo essen und dazu den Rose trinken, den es auch nur dort gibt. Sehr rustikal und sehr lecker!

Nur meinen Spanischkurs fand ich diesmal nicht so toll. Dass ich einiges wiederholen würde, war klar. Aber nachdem ich letztes Mal A2 gemacht habe, ließen sie mich A1 wiederholen. Sie nannten das zwar A1+, war für mich aber alles nichts neues. Meine Lehrerin war super. Ihr tat es leid, dass ich nicht so recht glücklich war und half mir nebenbei ein paar Punkte aus A2 zu wiederholen. Auch in der Konversationsklasse konnte ich keine großen Fortschritte machen, weil dort nur absolute Anfänger waren. Die waren dafür super nett! Und so freue ich mich zumindest über meine neuen Bekanntschaften. Ob ich dort aber noch einen Kurs mache, bezweifle ich im Moment allerdings.

Und zum Nase lang machen hier ein paar Bilder:

Teide mit Neuschnee

Wenn ihr die Bilder anklickt, könnt ihr sie euch in größer anschauen.

Possierliche Tierchen

So reich die Flora – zumindest im Norden – auf Teneriffa ist, so arm ist die Fauna.

Es gibt relativ wenig Tierarten. Da es wenig Insekten gibt, gibt es wohl auch wenig Vögel. Hier sieht man vor allem Amseln, Finken, Blaumeisen, den berühmten Kanarienvogel, Turmfalken, Seeadler und einige andere Arten. Die Blaumeisen z.B. sind etwas blauer als bei uns. Die Amseln sind erstaunlich stille Zeitgenossen, während sie bei uns doch eher zu Krawall neigen. Ich habe gemutmaßt, dass es bei uns viel mehr Amseln gibt, die ihre Reviere gegen die vielen Rivalen verteidigen müssen und deshalb auch lautstark kundtun müssen, wer der Chef ist.

Rotwild oder Wildschweine findet man gar nicht, dafür Kaninchen, Conejo en Salmorejo ist eine typisch kanarische Speise.

Es gibt auch keine Zecken oder Schlangen. Wahrscheinlich ist es aber nur eine Frage der Zeit bis die ersten von uns Menschen eingeschleppt werden. Wir hörten, dass man kürzlich auf Gran Canaria die erste Schlange entdeckt hat.

Dafür findet man Millionen von Echsen. Im Taoropark haben wir sie mit Bananen gefüttert. Schon als wir auf der Bank Platz nahmen und in unserem Rucksack kramten, kamen die ersten angehüpft. Normalerweise sind sie ja eher scheu und verschwinden sofort, geht as aber ums Essen verlieren sie jede Angst. Im Nu huschten sicherlich hundert Echsen auf dem Steinhang hinter unserer Bank umher und stürzten sich gierig auf die Bananenstückchen. Da wurde sich schon auch mal heftig gestritten. Ich wusste gar nicht, dass die Echsen Töne von sich geben können. Ich finde, die quietschen ein bisschen wie Gummitiere.

Im folgenden ein paar Bilder:

Bei einer leckeren Banane kann man schon mal die Angst vorm Menschen vergessen

Etwas seltener trifft man den Kanaren-Skink an, den wir beim ersten Blick fälschlicherweis für eine Blindschleiche hielten. Es handelt sich dabei um eine Glattechse, die Ihre Gliedmaßen an den Körper “klappen” kann. Oft sind sie auch verkümmert, je nach Lebensort, so dass man sie übersehen kann.

Kanaren-Skink

Comer y Beber

oder auf Deutsch: Essen und Trinken

Natürlich ist Puerto de la Cruz ein Touristenort und so sind auch die örtlichen Restaurants auf Touristen eingestellt. Das heisst allerdings nicht, dass sie schlecht sind, es ist nur nicht ganz leicht typisch kanarisch zu essen. In einem Viertel nahe dem alten Hafen findet man gleich mehrere gute Restaurants. Allen voran das Regulo, welches auch in diversen Reiseführern gelobt wird, ist eines der teuersten, wird aber auch von Einheimischen geschätzt. Wir waren da jedoch nicht. Wärmstens empfehlen kann ich den Templo del Vino in der Calle el Lomo Ecke Calle Cruz Verde. Hier trifft vorzüglicher Wein auf eine erstklassige Küche, übrigens geführt von einer deutschen (!) Familie. Nicht ganz günstig, aber angemessen. Sehr gut sind zum Beispiel auch die Tapasvariationen.

Sehr gut essen kann man auch im Casa Pache. Das liegt leider etwas versteckt, aber verzückt den Gaumen mit etwas ungewöhnlicheren Speisen. Z. B. Süsskartoffelbreitürme gefüllt mit Thunfisch-Paprika-Salat und obendrauf Paprikafrischkäse. Hm, lecker!

An einer der Flaniermeilen liegt El Pescador. Die “Touristenfänger” vor dem Restaurant als auch die Kellner schrecken Leute wie uns eigentlich eher ab. Die Dame, die während unseres Aufenthaltes vor dem Restaurant stand, bezeichnete ich böserweise als ehemalige Prostituierte. Sorry, aber so sah sie echt aus. Das Essen gibt’s hier jedenfalls für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn ihr Lust auf Fisch habt, seid ihr hier richtig. Ich glaube wir haben hier für zwei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen, eine Flasche Wein, Wasser und Brot ca. 35 Euro bezahlt. Ich finde, da kann man nicht meckern.

Das Los Gemelos ist ein sehr rustikales, auch bei Einheimischen sehr beliebtes Restaurant. Leider blieb es hinter unseren Erwartungen zurück. Das Essen ist sicher nicht schlecht, aber die Portionen sind monströs. Nach der Vorspeise war ich mehr als satt. Die Hauptspeisen waren etwas lieblos angerichtet  und so wurden sie auch serviert. Bestenfalls als rustikale Hausmannskost zu bezeichnen. Dass uns eine Kakerlake um die Füße krabbelte, machte es nicht besser.

Ein Lichtblick ist das El Camino an der Treppe neben dem Einkaufszentrum Martianez. Eine Kneipe mit Plastikstühlen, lauter (guter) Musik, Fernseher und einem lustigen Wirt mit äußerst prägnanter Stimme. Hierher kommen die Mitarbeiter des Supermarktes während ihrer Pause. Tapas nach Mamas Rezept und Bocadillos sind lecker und gibt’s hier günstig. Immer einen Besuch wert!

Den größten Reinfall in Sachen essen versuche ich zu verdrängen. Ich kann mich schon weder an Adresse noch Namen der Kneipe erinnern!

Gute Cocktails in stilvollem Ambiente mit guter Musik gibt es im Cafe Color oder Color Cafe (wie rum weiß ich nicht mehr, muss am letzten Mojito liegen).

Wenn man sich wie wir zwischendurch auch selbst verpflegt, findet man in den Supermärkten alles, was das Herz begehrt. Heimisches Obst und Gemüse sind günstig und in so reicher Auswahl vorhanden, dass man blass wird. Die Frischfischtheke treibt einem vor Freude die Tränen in die Augen. Wenn man also geschickt einkauft, kann man sich hier günstig verpflegen.

Im Weinregal muss man die kanarischen Weine suchen. Die Anbaugebiete sind klein und so ist der Wein auch meist nicht der günstigste. Da wir erne die “Tenerifianische” Weinwirtschaft unterstützen, ist es uns das auch wert.

Der Botanische Garten

In Puerto de la Cruz gibt es einen wunderschönen Botanischen Garten. Er wurde 1788 begründet und diente ursprünglich dazu tropische Pflanzen für Europa zu akklimatisieren. Das hat meines Wissens nicht so richtig funktioniert, da Puerto den Pflanzen subtropisches Klima bietet. Mit dem eher kühlen Mitteleuropa hatten die Pflanzen da so ihre Probleme.

Man findet dort immer noch Pflanzen aus den ersten Tagen. Viele kennt man bei uns nur als Zimmerpflanze, während sie hier riesige Maße annehmen. An heißen Tagen bietet der Jardin Botanico viele schöne schattige Plätzchen. Mit 3 Euro ist der Eintritt doch erschwinglich.

Ich habe ein Video gebastelt, um euch eine kleine Vorstellung zu geben, was man da so findet. Viel Spaß beim Anschauen.

Ich kann euch sagen, das hat mich einige Arbeit gekostet!  Ton einschalten!

9 Tage Sommer

Als wir am 05.09. auf dem Nordflughafen von Teneriffa landeten schockten mich die Temperaturen doch etwas. Die Wolken hingen tief und es war so frisch, dass ich den Reisverschluss meiner Fleecejacke  bis unter die Nase zog.

Wir mussten lange warten, bis wir nach Puerto de la Cruz gebracht wurden, weil von einigen Passagieren die Koffer fehlten. Das war ja meine Befürchtung wegen des Umstiegs in Madrid gewesen, aber unsere Koffer waren mit uns angekommen.

Müde und hungrig luden wir nur schnell unser Gepäck im Hotel ab und liefen hinunter in die Stadt. Hier war es übrigens gar nicht mehr kühl, sondern schwül, eine Jacke nrauchte man hier nicht mehr. Wir fanden einen Supermarkt, der auch sonntags bis 21.30 auf hat. Zum Glück, denn wir hatten ja ein kleines Apartment mit Selbstverpflegung gebucht und so war das Frühstück gesichert. Zum Abendessen gab’s Wein und Tapas. Danach waren wir viel zu müde, um den Berg hinauf zu laufen. Taxis sind hier sehr günstig, da kann man sich schon mal chauffieren lassen.

Der morgendliche Blick vom Balkon.

Unser Apartmenthotel heißt La Carabela und liegt im schönen Stadtteil La Paz. Ich habe es wegen seiner Lage ausgesucht. Zur Sprachschule brauchte ich nur ca. 5 Minuten und hinunter in die Stadt ist es auch nicht weit. Wir bewohnten ein 1 Zimmer – Apartment mit Bad und Kochnische im 5. Stock. Alt und einfach, aber sauber und völlig ausreichend für uns.

Wir waren jetzt zum ersten Mal im September in Puerto. Selbst wenn es sich bewölkte, war es immer noch sehr warm, oft auch schwül. Selbst durch die Wolken spürt man, welche Kraft die Sonne hier hat. Ein hoher Sonnenschutzfaktor ist für empfindliche ein Muss.

Die niedrigste Temperaturanzeige, die ich morgens auf dem Weg zur Schule gesehen habe, war 20°C, die höchste mittags 37°C. Bei solch hohen Temperaturen stöhnen auch die Tinerfenos, also die echten Einwohner, bei 20° frösteln sie allerdings im Gegensatz zu uns schonmal.

Tenerife, mi amor

Es ist echt Wahnsinn wie schnell einen der Alltag wieder im Griff hat. Ich bin noch keine Woche zuhause und der Urlaub kommt mir schon wieder weit weg vor.

Aber ich kann euch sagen, es war super schön. In der ersten Woche war ich in einer WG der Sprachschule untergebracht. Die Wohnung war echt in Ordnung. Gute Lage, nur 5 Minuten zur Schule und meine Mitbewohnerin war auch sehr nett.

Mein Zimmer in der WG

Der Sprachunterricht hat viel Spaß gemacht, und ich denke auch, dass ich in der kurzen Zeit sehr viel gelernt habe. Paco, mein Lehrer, sprach nur Spanisch und im Notfall etwas Englisch. Er hat mit uns Alltagssituationen besprochen, aber eben auch Grammatik gepaukt. Es hat mir ziemlich geholfen, dass ich mal Französisch gelernt habe. Da kann man viel ableiten. Jetzt versuche ich am Ball zu bleiben, im April will ich den Sprachkurs ja fortführen.

In der Zweiten Woche war der Marathonmann dabei. Wir hatten einen Mietwagen und haben einiges auf der Insel abgeklappert. Das Hotel war nicht so toll, was für den günstigen Preis aber auch nicht anders zu erwarten war. Dafür haben wir tolle Lokale kennengelernt und bis auf einmal sehr lecker gegessen.

Solltet ihr mal nach Puerto de la Cruz fahren, dann nehmt lieber ein Hotel im oberen Teil der Stadt. Da sind die Stadtteile hübscher und falls ihr wirklich nicht mehr den Berg hoch laufen wollt  oder könnt, ein Taxi kostet im Schnitt nicht mehr als 3,50 Euro.

Abendstimmung am alten Hafen von Puerto de la Cruz

El Teide, 3718m

...und wir waren oben!

Alles neu

Naja nicht ganz, es ist immer noch das gleiche Blog, nur mit anderem Look.

Da ich die zusätzlichen Seiten sowieso lange nicht gepflegt habe, habe ich sie heute gelöscht. Ich weiß noch nicht, ob ich neue anlegen werde. Ich weiß auch noch nicht, ob ich das Bildwerk so weiterführen werde. Aber hier wird zukünftig definitiv wieder mehr passieren.

Am Samstag geht es erstmal nach Teneriffa. In der Sprachschule habe ich auch einen Internetzugang, so dass ich mich zwischendurch vielleicht mal melden kann. Dank Google Maps und der Street View Option konnte ich mir meine Unterkunft und Schule schonmal genauer betrachten. Da ich schon zweimal in Puerto de la Cruz war, habe ich einiges wiedererkannt.

Das neue Jahr habe ich einigermaßen dramatisch angefangen. Ich hatte von Silvester auf Neujahr Bereitschaftsdienst und wurde in der Nacht zu meiner ersten Notsectio gerufen. Vor einer Notsectio hatte ich immer große Angst und habe mir immer wieder mal mögliche Handlungsabläufe vorgestellt. Wann mache ich was? Werde ich richtig und angemessen reagieren können? Diese Angst war es auch, weshalb ich nochmal in die Gynäkologie wollte, obwohl das mein Hassfach ist. Ich wollte einfach mehr Routine bei den Sectios erreichen.

Ihr könnt mich für verrückt erklären, aber ich hatte irgendwie eine Vorahnung. Der Dienst war einfach zu ruhig und ich war mir, nachdem wir das Feuerwerk bestaunt hatten sicher, dass da noch was auf uns zu kommt. Ich wache häufig kurz bevor der Funker geht auf. So war es auch in dieser Nacht.  Ca. um halb vier wachte ich auf, ging auf Toilette und fragte mich, wann der Piepser wohl losgeht. Um 3.50 kam der Ruf.

Ich alarmierte meine Kollegin, sprang in meine Klamotten und rannte los. Unsere Bereitschaftszimmer sind leider in einem anderen Gebäude und wir müssen über den Parkplatz ins Hauptgebäude rennen. (Eine meiner Meinung nach äußerst dämliche Lösung.)

Natürlich kann ich euch keine Details erzählen, nur wie ich mich fühlte. Ich war nervös, aber mir war klar, was ich zu tun hatte. Ich habe funktioniert, jeder im Raum hat das, schnell und ruhig und es ist alles gut gegangen. Das ist die Hauptsache. Dennoch muss ich das echt nicht öfter haben.

Ich hoffe, dass das nicht heisst, dass das ganze Jahr so dramatisch verläuft.

Das mache ich im Januar:

Cinque Terre

Okay, was kann ich Euch noch erzählen.

Die Cinque Terre umfasst fünf Dörfer, Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Sie reihen sich auf entlang der ligurischen Küste. Die ganze Gegend ist Nationalpark und gehört zusammen mit dem Ort Porto Venere seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das hat den Vorteil, dass es dort werder Campingplätze noch große Hotelanlagen gibt, weil dort nicht gebaut werden darf. Nur das bereits vorhandene darf erhalten werden. So gibt es in der Gegend nur Tagestouristen und Wanderer, die meist mit dem Zug anreisen, da die Dörfer mit dem Auto schlecht zu erreichen sind. Parkplätze dürfen ja auch nicht gebaut werden. Gott sei Dank! In den engen Gassen treten sich die Touristen ja so schon auf die Füße.

Zug fahren ist sehr günstig. Die Zuglinie verläuft entlang der Küste  meist im Tunnel, nur in den winzigen Bahnhöfen der Dörfer kommen sie ans Licht. Was ziemlich ungewohnt für uns ist, ist dass man manchmal im Tunnel ein- und aussteigen muss, weil der Zug länger ist als der Bahnhof. In den Zügen sind leider häufig Taschendiebe unterwegs, die das Gedränge für ihre Beutezüge nutzen.

An Sonn- und Feiertagen sowie in der Hochsaison sollte man die Cinque Terre meiden. Die Via dell’Amore ist der berühmteste Wanderweg dort und verbindet die Dörfer Manarola und Riomaggiore. Er ist gebührenpflichtig, was aber nicht verhindert, dass er zu extremen Zeiten wegen des Touristenansturms gesperrt werden muss.

Die Legende sagt, dass die Liebe ewig halten wird, wenn ein Pärchen auf der Via dell’Amore ein Vorhängeschloss hinterlässt und den Schlüssel ins Meer wirft. Ich frage mich allerdings, was sich manche dabei gedacht haben, ein Zahlenschloss zu benutzen?!

auf der Via dell'amore

auf der Via dell'amore

Bella Italia!

Habt Ihr mich vermisst? Wahrscheinlich nicht wirklich. Egal.

Ich habe eine Weile nichts gebloggt, weil ich erstens keine Lust hatte und zweitens letzte Woche in Italien weilte. Genauer gesagt in Bonassola, Ligurien. Genua sagt Euch vielleicht eher was. Wenn ihr von Genua aus mit dem Finger auf der Karte die Küste entlang fahrt, kommt ihr an Bonassola vorbei. Noch ein Stückchen weiter folgt die Cinque Terre.

Das sind fünf Dörfer, die als Unesco Weltkulturerbe anerkannt sind. Die haben wir wandertechnisch alle abgeklappert. Eine wunderschöne Gegend, aber falls ihr da mal hinfahrt, was ich sehr empfehlen kann, dann um Gottes Willen in der Nebensaison. In der Hochsaison bzw an Sonn- und Feiertagen sind da so viele Touristen unterwegs, dass sie die Strecken Zeitweise sperren müssen.

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Das Foto zeigt einen Teil von Bonassola. Man kann es nicht gut erkennen, aber die grünen Flecken etwa in der Mitte heißen Hotel Villa Belleverde. Super schnuckelig eingerichtet, mit großem Frühstücksbuffet und gutem Abendessen.

Apropos Essen. Mir war gar nicht so klar, dass wir eigentlich einen Vollpensionsurlaub gebucht hatten. Von unseren bisherigen Wanderreisen kannte ich es so, dass es morgens ein meist landestypisch karges Frühstück gab. Hier ging die Völlerei schon am Morgen los. Es gab warme Croissants gefüllt und ungefüllt, Brot, Brötchen, Joghurt, Müsli, Obst, Rührei, Marmelade, Salami, Schinken, Käse, Tomaten… Wahnsinn!

Am Mittag rechneten wir eigentlich mehr mit einem Picknick. So von wegen Brot, Wurst, Käse und so. Stattdessen gab’s aber ein 3 Gänge Menu! Jeden Tag! Und Wein dazu! Ja und abends im Hotel gab’s dann nochmal 4 Gänge! Selbst die ausgiebigen und durchaus anspruchsvollen Wanderungen konnten nicht verhindern, dass wir auf der Tour de Pasta an Gewicht zugelgt haben. Aber lecker war’s schon. ;-)

Ein paar unserer Mitreisenden mäkelten etwas an dem Essen im Hotel herum. Okay, manches hätte man vielleicht ein bisschen besser würzen können, aber schlecht war es wirklich nicht! Für drei Sterne habe ich echt schon schlechter gegessen.

Zum Abschluss gibt’s jetzt noch den Blick aus unserem Hotelfenster. Mehr Fotos gibt’s demnächst im Bildwerk. 480 Bilder sichten braucht etwas Zeit. Und hier werde ich auch noch das eine oder andere erzählen. Falls Euch das Hotel interessiert, hier gibt’s mehr: http://www.bonassolahotelvillabelvedere.com/

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