Kategorie: Weihnachten


Der beste Weihnachtsabend der Welt!

Von unserem traditionellen Weihnachtsschmaus im Casa Martin habe ich ja schon berichtet. Einer unserer Freunde reiste bereits am Abend des 23. an, die anderen kamen gestern Abend wegen des einsetzenden  Schneefalls leicht verspätet, aber heil an.

Da wir entsprechend vorgearbeitet hatten, konnten wir gestern Nachmittag sogar noch ein Mittagsschläfchen machen, während der Marathonmann laufen war. Anschließend bereiteten wir in aller Ruhe das Essen vor, so dass wir, als der restliche Besuch da war, nicht mehr lange in der Küche stehen mussten.

Viel Qualm beim Anbraten, aber keine Sorge, war alles im grünen Bereich. Die Dunstabzugshaube is halt auch nicht mehr die Jüngste.

Unsere Festtafel mit Liebe gestaltet von Björn, abgesehen von den Lichttütchen habe ich nur das Material zur Verfügung gestellt.

Ati zauberte als Vorspeise Quinoasalat mit Minze. Sehr lecker! Außerdem gab es vom Marathonmann gemachte Blätterteigtäschchen mit Lachs-Frischkäsefüllung.

Die Hauptspeise – Coq au Vin – sehr beschwipstes Huhn. Da waren nämlich ganze zwei Flaschen Rotwein drin. Dazu gab’s selbst gebackene Karotten-Ciabattas.

Nach der Hauptspeise wurde erstmal beschert. Schon lustig, wenn sich sechs Erwachsene wie kleine Kinder freuen.

Schließlich stieß noch Lydia zu unserer Gesellschaft. Wir hatten sie im Vorfeld schon eingeladen, da sie Weihnachten diesmal nicht die Kinder hatte. Es war jedoch unsicher gewesen, ob sie käme, umso größer war die Freude als sie vor der Tür stand.

Jens und Henning hatten als Nachspeise einen feinen Orangenschaum beigesteuert. Schön fruchtig und leicht. Gegen Mitternacht zogen wir die dicken Stiefel an, verteilten Mützen und Schals und machten uns samt Laterne auf eine nächtliche Wanderung durch Gelnhausens verschneite Altstadt.

Nachtwächter unter sich.

Laterne am Obermarkt.

Da kam noch einiges an Schnee hinzu.

Hätte kaum romantischer sein können.

Es war herrlich so durch den Schnee zu stapfen, feinster Pulverschnee übrigens. Insgesamt dürften wir hier 25cm Neuschnee bekommen haben, stellenweise vielleicht auch mehr.

Alle Besucher hatten in weiser Voraussicht Schlafsäcke mitgebracht und so wurde im Wohnzimmer ein Feldlager aufgeschlagen. Heute morgen sind dann alle glücklich und zufrieden abgereist. Und alle meinten, dass dieses Weihnachten ganz besonders schön war.

Fröhliches Auto-ausbuddeln am Morgen.

Der Countdown läuft!

Ach herrje, Freitag ist schon Heilig Abend und es ist noch so viel zu tun! Der Baum steht immerhin schon vor der Tür. Die Wohnung muss auf Vordermann gebracht werden, Wäsche muss ich waschen, einkaufen….Die Geschenke hab ich jetzt hoffentlich alle! Außerdem muss ich ganz viel proben für das Konzert im Januar und ich sollte Spanisch üben, damit ich im Februar in der Sprachschule nicht von vorne anfangen muss.

Heilig Abend 2009, das traditionelle Schlemmen im Casa Martin

Aber natürlich hat das traditionelle Weihnachtsessen im Casa Martin absolute Priorität. Für mich ist das immer der krönende Abschluss des Jahres.

Isch hab Rücken!

Seit Tagen schmerzt mein Rücken, letzte Nacht war es besonders schlimm. Erst konnte ich nicht einschlafen, weil ich nicht wusste wie ich mich hinlegen soll. Dann immer wieder aufgewacht und um halb sechs schließlich aufgegeben und aufgestanden, weil ich’s nicht mehr ausgehalten habe.

Das ist die Quittung, wenn man sein Sportprogramm vernachlässigt. Deshalb bin ich heute gleich mal nach der Arbeit zum Krafttraining gegangen. Anderthalb Stunden mit reduzierten Gewichten, das hat echt gut getan. Der Schmerz ist nicht komplett weg, aber ich fühle mich schon viel besser.

Samstag habe ich Stunden im eiskalten Foyer beim 2. Wirbelsäulentag verbracht. Das hat auch nicht gerade zu meinem Wohlbefinden beigetragen. Ich stand dort mit OP-Tisch, Mikroskop und Instrumenten und konnte den Patienten unseren Job mal näher bringen, was auch echt nett war.

Was gibt’s sonst neues? Hm, so langsam werden die Formalitäten rund um den Wohnungskauf erledigt. Das traditionelle Weihnachtsessen im Casa Martin ist in Planung. Gestern haben wir Coq au Vin zur Probe gekocht. Sehr lecker!

Für Februar habe ich wieder eine Woche Sprachurlaub gebucht. So werde ich die letzten Tage des Jahres wohl größtenteils mit Spanisch und Sport verbringen. Reicht ja auch. Und für Januar gilt das Gleiche.

Ihr seht, wie immer bin ich schwer beschäftigt.

 

In wenigen Tagen ist Weihnachten, das Jahr ist fast um, Zeit mal zurück zu schauen.

Insgesamt war es schon ein gutes Jahr trotz Wirtschaftskrise. Wir haben noch unsere Jobs. Nun, meiner ist im Moment auch erstmal ziemlich krisensicher. Wir wohnen noch in unserer Wohnung und haben immer noch die Chance, sie zu ersteigern. Wir müssen nur etwas Geduld haben.

Ich war noch nie so viel unterwegs wie dieses Jahr: Teneriffa, Ostsee – genauer gesagt Fischland Darß, Stralsund und Rügen, Rothenburg ob der Tauber, Stockholm, Düsseldorf, Münster und Italien – Ligurien. Und das alles aus Spaß an der Freude.

Aber es war auch ein hartes Jahr. Der Job ist anstrengend. Im Durchschnitt 6 Bereitschaftsdienste im Monat gehen nicht ganz spurlos an einem vorbei. Es ist unglaublich wie dankbar man ist, wenn man morgens um halb sieben vom Wecker geweckt wird und feststellt, dass man tatsächlich ein paar Stunden am Stück schlafen konnte. Aber ich beschwer mich nicht, ich habe mir das ja ausgesucht.

Ich wünsche Euch allen frohe, entspannte Weihnachtstage und für das neue Jahr vor allem Gesundheit, Glück und Sinn für die Kleinigkeiten des Lebens.

Frohe Weihnachten!

Rudy?

Rudy?

Joyeux Noël

Feliz Navidad

God Jul

Merry Christmas

Schneepflug

Ich wünsche Euch heute schonmal einen schönen vierten Advent, da ich mich morgen im 24h-Dienst vernügen darf.
Ich glaube allerdings nicht, dass ich da so viel Spaß haben werde, wie Bailey:

Weihnachtsmarkt in G-Town

Seht her, was ihr verpasst habt, weil ihr nicht hier wart.

Eiskönigin

Eiskönigin

Unsere Stadt bekam den Namen G-Town übrigens von den Amerikanern, die hier lange Zeit stationiert waren.

Zuckerwerk

Zuckerwerk

Auf dem Untermarkt gab es einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt mit vielen Leckereien und Unterhaltung.

Untermarkt

Untermarkt

Untermarkt

Untermarkt

Kurrende-Sänger

Kurrende-Sänger

Weihnachtstrubel

Und wieder ist ‘ne Woche um.

Ich weiß gar nicht wo die Zeit bleibt. Aber ich war auch viel auf Achse. Alleine zweimal in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt. Unglaublich, was da los ist. Das Foto gibt euch einen kleinen Eindruck davon, welche Menschenmassen da unterwegs sind.

Ich mag Frankfurt ja eigentlich nicht besonders, aber mir gefällt das Sprachgewirr. Ist halt eine internationale Stadt. Und ich finde es auch immer amüsant die vielen (asiatischen) Touristen zu beobachten und was die so alles fotografieren.

Frankfurter Weihnachtsmarkt

Frankfurter Weihnachtsmarkt

Montag hatte ich die Gelegenheit ein bißchen an den zahlreichen Ständen zu stöbern. Teilweise gibt es unglaublichen Schrott, aber auch viele schöne Dinge. Ich steh ja auf Kunsthandwerk.

Am Donnerstag sind wir mehr an der Feuerzangenbowle hängengeblieben. Die letzte war irgendwie schlecht. ;) Wie es wohl K. und S. am nächsten Tag ergangen ist? War jedenfalls ein lustiger Abend.

Der nächste Tag war nicht lustig. Der war extrem stressig und mir ist zum ersten Mal an der Arbeit der Kragen geplatzt. Das hat sofort die Runde gemacht, weil so kennt mich da keiner. Aber jetzt ist alles wieder gut.

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